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<title>Universally Speaking - _3_geschrieben</title>
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<title>Weihnachten im Lehrerzimmer (unzensiert)</title>
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<author>noreply@blogspirit.com ()</author>
<category>:: 3 geschrieben</category>
<pubDate>Mon, 26 Jun 2006 20:50:00 +0200</pubDate>
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&lt;p&gt;&quot;Auch Lehrer sind nur Menschen!“ woran wir immer wieder von den verehrten Gestalten, die den Auftrag haben uns schlauer zu machen, erinnert werden. Daraus lässt sich der Rückschluss ziehen, dass auch Lehrer wie alle anderen wohl oder übel Weihnachten feiern. Und wo könnte man dieses Phänomen wohl besser beobachten als im Lehrerzimmer. Da uns der Zugang zu diesem Raum ja seit jeher verwehrt ist, sind wir daher gezwungen uns unsere eigenen Gedanken zu machen...&lt;br /&gt; Pünktlich am letzten Schultag vor dem 1. Advent ist es soweit: Das Wichteln beginnt! Das bedeutet für die Lehrer: Jeder schreibt seinen vollständigen Namen in sauberster, leserlichster Schrift auf einen weißen, chlorfrei gebleichten, linierten Zettel, bei dem die Kantenlänge stets den Wert der Wurzel aus dem Quadrat der gegenüberliegenden Seite betragen muss, mit blauer Tinte und fallten ihn anschließend zweimal unter genauster Beachtung der Symmetrieachsen Diese Bestimmung wurde im Jahr 1979 oder auch später von Herrn Stammler festgesetzt, um allen zu zeigen wie wichtig die Mathematik auch nach der Schulzeit noch ist! Allerdings wird sie jährlich aufs Neue von den Lateinlehrern angefochten; da aber die Mathematik im Lehrerkollegium sich der größeren Mehrheit „erfreut“ bleibt es immer beim Alten. Wie jedes Jahr rechnen sich alle Nicht-Mathelehrer aufgrund dieser „sooooo schweren“ Formel die Köpfe heiß, hacken zum 10000. Mal Zahlen in Taschenrechner, die sie ihren Schülerinnen vorher weggenommen haben (sie behaupten einfach es wären Handys), diskutieren heftig über das Ergebnis und verfluchen Herrn Stammler aufs Heftigste (aber nur wenn er selber nicht in der Nähe ist). Die Mathelehrer unter sich streiten sich darüber wer der Kollegen sich nun am dümmsten anstellt oder am längsten gebraucht hat! (Der unumstrittene Sieger ist dieses Jahr: Frau Urban!!!!! Sie hat probiert die Kantenlänge in Newton- Metern auszurechnen!) Die Zettel werden dann in einem Gefäß (seit 2002 ist dieses die buddhistische Klangschale von Frau Bezzel; dies soll die Ökumene an dieser Schule angeblich nach Meinung Herrn Hagels fördern) gesammelt und anschließend nach genausten mathematischen Berechungen der Wahrscheinlichkeit von Herrn Stauch gemischt. Dies führt bei ihm immer wieder aufs Neue zu einem seelischen Tief, da er bis jetzt entgegen seiner Voraussage nie den Zettel der jungen hübschen Frau Andretzki bekommen hat. Mal sehen, wie es dieses Jahr läuft, denn nun werden die Papierchen ausgeteilt!&lt;br /&gt; Darum kümmert sich Herr Ruß und – vor zwei Jahren von ihm beim Flohmarkt des Christkindlsmarkts gefunden und sogleich ins Herz geschlossen – seine treue Handpuppe, Paulinschen, das kleine Krokodil. (Von Verwechslungen mit Schnappi, dem kleinen Krokodil bittet er strengstens abzusehen, denn Paulinschen ist viel cooler!) Nur zu diesem Anlass darf Paulinschen das Zuhause des Herrn Ruß verlassen, und teilt nun stetig plappernd die Zettel aus, während sein Besitzer sich stumm und schlaksig den Weg durch die Stuhlreihen bahnt und die Anwesenden bittet, nicht ihn, sondern nur Paulinschen anzusprechen. Nun wird es seeeehr spannend: Wer muss, äh DARF (vgl. Wir DÜRFEN!! in die Schule gehen!) wen beschenken? „Veni, vidi, vici! , hm?“, grinst Herr Stauch siegessicher den Lateiner Herrn Ruß an, während er frei nach dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ nach einem dem letzten Zettel greift. „Tacete et exspectate!“, gibt Paulinschen zurück, worauf Herr Ruß seinem Freund mit seiner freien Hand den Kopf tätschelt. „Gut gesagt, Paulinschen.“&lt;br /&gt; „Aber FALSCH!!“, kommt es im Chor von einigen Mitgliedern des Latein-Lehrkörpers „Wie viele Stauchs sind es? EINER! Singular! Nicht Plural! Tace et exspecta! Setzen, sechs!!“ ruft Herr Fornoff mit rotem Kopf und sichtlicher Empörung, worauf Herr Friedrich nur ein breites Grinsen entgegnen kann „Ach bitte streitet euch doch nicht! Non suberbe esse!“ (Anm. der Redaktion: Puha, den Satz haben wir jetzt gerade noch so ohne Lateinbuch spitzen zusammengebracht...) „Du Hirschkopf du!!!!...“, entgegnet Herr. Fornoff unter Außerachtlassung der im Moment gewählten lateinischen Ausdrucksweise und Rhetorik.&lt;br /&gt; Bevor das Gespräch weiter in eine von Herrn Fornoffs geliebten und von dem friedlieben Herrn FRIEDrich verschmähten hitzigen Diskussionen ausartet, kommt Herr Ruß zum eigentlichen Thema zurück, indem er seine Stimme erhebt: „Alea iacta est! Der Würfel ist gefallen! Meine Kollegen, jeder von euch hat nun einen Zettel!“&lt;br /&gt; Erwartungsvoll sieht er zu Frau Frisch hinüber. Sie steht in ihrer obligatorischen Sportswear mit einer aus dem Sport-Geräteraum entwendeten Startklappe da. „Ihr öffnet auf ,LOS‘ eure Zettel! Alle gleichzeitig! Nicht zu spät und nicht zu früh!“&lt;br /&gt; Sie blickt in die Runde und ihr Blick bleibt hängen und wird streng. Gleichzeitig versucht der junge Herr Uttenreuther seinen bereits geöffneten Zettel zu vertuschen. Schon schreitet Frau Frisch auf ihn zu und baut sich vor ihm auf.&lt;br /&gt; „Was habe ich gerade gesagt, Klaus? Wiederhol mir noch mal den Satz!“&lt;br /&gt; Der total verschüchterte Utti reißt Augen und Mund auf, dabei dringen nur diese Worte hervor: „.... ääh...Tschüss an alle!?“&lt;br /&gt; „Leute, so geht das nicht! Du weißt was ich jetzt hören will?“&lt;br /&gt; Herr Uttenreuther, klein wie vor 14 Jahren, sagt nichts.&lt;br /&gt; Frau Frisch gibt die Antwort selbst: „ , Entschuldigung Frau Frisch, ich hab nicht zugehört!‘ “&lt;br /&gt; „Komm Christine, vor Gott sind doch alle gleich“, versucht Frau Deuerling mit gehauchter, von Gottes erhebender Herrlichkeit getränkter Stimme den Streit aus der schönen, schönen vom allwissenden Vater geschaffenen Welt zu schaffen. *Engel singen, Geigen spielen*...&lt;br /&gt; „Ah geh, seid’s doch net so kindisch!!!!“, unterbricht Herr Fornoff die selige Stimmung mit einem Schlag.&lt;br /&gt; Mehr oder weniger wieder versöhnt wenden sich die Lehrer doch wieder den Zetteln zu, jetzt doch ohne Startkommando. Es herrscht zunächst Stille im Saal, wie während einer Schulaufgabe. Ähnlich wie uns bei so etwas rauchen auch gerade die Köpfe der Lehrer. Paulinschen geht nacheinander zu Herrn Lederer, Herrn Zwack, Frau Hauptstock und Herrn Stammler und flüstert ihnen etwas ins Ohr. Daraufhin machen sie große Augen und strahlen dann, als wäre ihnen soeben eine große Ehre zuteil geworden. Genau so grinst auch der eben fast disqualifizierte, schon wieder größer gewordene Herr Uttenreuther, er sucht nach Herrn Stauch. Er findet ihn neben Frau Marga Staudigel sitzen, die gerade mit Frau Friedel diskutiert (über die aktuelle politische Lage in einem kleinen Kaff in einem Hochgebirge der inneren Mongolei). Herr Stauch hat ein etwas enttäuschtes Gesicht aufgesetzt und zeigt auf Marga, was wohl bedeutet, dass er mit seiner Wahrscheinlichkeitsrechnung schon wieder falsch lag. Darauf schießt Hr. Uttenreutter ein breites Grinsen ins Gesicht und er zeigt „unauffällig“ auf die charmante gerade in ein heftiges Gespräch von Herr Vogel verwickelte ( über sein übliches Lieblingsthema! Die Unterhaltung tangiert die Gesprächspartnerin allerdings nur sehr peripetär) *Trommelwirbel* Fr ANDRETZKI! Außerdem wedelt Utti genüsslich mit seinem Zettel, und auf dem steht ebenfalls „CHRISTINE ANDRETZKI“! Herr Stauch stößt einen lauten, entsetzten Schrei aus, will zunächst auf Utti losgehen, wobei sich die eben schon dargestellte Szene nochmals wiederholt. Doch die gute Frau Deuerling und der praktisch und zeitsparend denkende Herr Fornoff können eben noch eine Prügelei verhindern. Die beiden scheinen wie zwei Puzzleteile zueinander zu sein: Gottes Güte + die harte Herzlichkeit Bayerns!&lt;br /&gt; Trotzdem rennt Timo höchst deprimiert an der eben angekommenen Frau Mielke vorbei.( sie erscheint nämlich genauso pünktlich wie zu den Sportstunden). Frau Schleifer rennt ihm nach: „Timo, willst du reden? Du kannst mir alles erzählen!“...&lt;br /&gt; Ungerührt von diesem Vorfall schließt Paulinschen die Sitzung mit einer letzten Anmerkung ab: „Okay dann. Wie es genauestens berechnet und auch noch in diesem Jahr…“ – an dieser Stelle bricht Paulinschen kurz ab und Hr. Ruß sendet einen gequälten Blick nach oben - „Schultradition ist, habt ihr genau, ähem...&lt;br /&gt; Herr Stammler, der Urheber des Ganzen, unterbricht: „24 Tage, 12 Stunden, 48 Minuten und 4,93245 Sekunden!“&lt;br /&gt; „Danke Konnrad!- Zeit um die passenden Geschenke zu finden. Und zwar aaaaab –„&lt;br /&gt; Stolz schlägt Herr Setz gegen seinen Gong, den er sonst für seine Joga- und Meditierübungen benutzt – „JETZT!“&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Dieses Jahr sind die Würfel anscheinend sehr schlecht gefallen, denn die wenigsten wissen wie sie ihrem Wichtel eine Freude bereiten sollen. Da hilft oft nur andere um Rat fragen! Es gibt in der Tat Lehrer die „genau wissen“ was das richtige Geschenk ist!&lt;br /&gt; Sr. Irene (sie hat Herrn Fornoff gezogen) nimmt sich vor Frau Hauptstock (ein Vögelchen aus der 10aG hat ihr geflüstert, dass Fr. Hauptstock und Herr Fornoff schon öfters mal „zusammen weggegangen sind“). Obwohl beide sehr beschäftigt sind, trifft Sr. Irene ihre Rettung doch einmal am Ende einer Pause zwischen Tür und Angel des Sekkis an, doch aufgrund des hohen Lärmpegels dringen jeweils nur Wortbrocken zum anderen durch „Monika…du der Jürgen Fornoff …was mag der denn?“ „Der ist seit jeher ein Einzelgänger…Fußball liebt er heiß und innig! ...In der WM-Zeit schreibt der fei keine Schulaufgaben! ...Er ist Fan von... Der weiß halt was gute Fußballer sind!...Du kennst dich in dem Gebiet ja aus!“ JA, denkt Sr Irene und da kommt der Geistesblitz!&lt;br /&gt; Frau Deglmann hat mit Erschrecken festgestellt, dass sie sich unter dem Namen Witan nicht mehr vorstellen kann als ein Gesicht und das Fach Kunst. Wer kennt diese Frau wohl am besten? „Die Schüler!“ denkt sie sich und befragt sofort die Mitglieder der Schülerzeitung. Die Schülerinnen: „Pinsel!“ „Hat sie doch sicher schon!“ „Papier!“ „Oh Gott! Wie lange seid ihr schon an dieser Schule? Fällt euch nicht besseres ein?“ „Schenken Sie ihr doch einen Gutschein!“ „Und für was bitte schön? Ich kann ihr doch keinen H&amp;amp;M-Gutschein schenken, wenn sie dort nie was kauft!“ „Müller-Gutschein!“ Kommt es aus Richtung Drucker (er braucht wieder mal etwas Zuspruch um das Papier mit schwarzer Farbe zu bedrucken) Frau Deglmann mit dem Problem sichtlich überfordert „Meint ihr die braucht so was? Kauft die da was?“ „Seife wird sie schon brauchen!“ „Und wenn sie die bei ALDI kauft?“ „Taschentücher kann man dort auch kaufen!“ „Und wenn…“ Nach unzähligem Hin und Her liegen die Nerven der Frau Deglmann sichtlich blank, aber da sie auch keine Lust mehr hat zu überlegen und wahrlich andere Dinge im Kopf hat, folgt sie dem weisen (!!!) Rat ihrer Schülerinnen.&lt;br /&gt; Für Herr Vogel ist es keine Frage was er verschenkt (egal an wen!) es muss was mit der schönsten Thema der Welt zu tun haben! Da sein Wichtel Frau Mielke ja eine sportliche Frau ist, schenkt er ihr ein Buch, mit dessen Hilfe sie ihre körperlich Energie in einem anderen Bereich als in der Turnhalle austoben kann. Und als kleines Extra dazu legt er noch einen Wecker (sie könnte ja auch ihr Handy benutzen! Aber das ist ja seit letztem Schuljahr illegal!) für die Schultasche dazu, damit die schnittige Birgit in Zukunft mehr Zeit mit ihren Schülerinnen verbringen kann.&lt;br /&gt; Einige handeln aber auch schlicht nach dem Vorsatz „Verschenke das, worüber du dich selbst freuen würdest!“: So verschenkt Frau Deuerling ein Gebetsbuch „Jeder Tag ein Segen-2006“. Frau Staudigel verpackt sorgsam einen historischen Stadtführer für Köln. Herr Friedrich sucht für seinen Leidensgenossen Ruß, der ebenfalls mit den richtigen deutschen Konjunktivformen der Verben (trank, tränke, trünke, trunke oder trinke? Oder doch anders?) hadert, nach einem Konjunktiv-Wörterbuch. Frau Friedel, die sehr interessiert daran ist, dass jeder die Schönheit Frankreichs zu sehen bekommt, entscheidet sich bei „Görres“ für einen Bildband, der die schönsten Flecken ihres „gelobten Landes“ zeigt.&lt;br /&gt; Herrn Raab scheint wohl entgangen zu sein, dass Frau Bezzel eine evangelische Pfarrerin ist. Nach stundenlangem Suchen bei „Hübscher“ lässt er schließlich das Buch mit dem Titel „Der Weg zum Praktizieren des Exorzismus- eine Anleitung für Geistliche von Papst Benedikt“ verpacken. (ähm...wir wollen ja die genialen Gedankengänge des Herrn Raabs nur ungern unterbrechen, aber... Pfarrerin = auf jeden Fall evangelisch = KEIN Exorzismus!) Dazu füllt er (witzig wie er ist) zu Hause noch eine Flasche mit Wasser aus der Regentonne auf, mischt etwas Ruß aus dem Auspuff seines Motorrads hinzu und beklebt sein „Werk“ mit einem Ediket „Frisches Weihwasser- gesegnet vom Papst“ *lol* Außerdem kopiert er für jeden Lehrer die Anleitung für seine selbst erfundene, „geniale“ Erfindung der *AUFPASSEN!!!!!!!* Rollmopswickelmaschine! (Wir sind stolz auf ihn! *lol* Aber wir hätten auch gerne eine dieser Anleitungen, damit wir nächstes Mal in WR wissen was dieser „geniale“ Begriff zu bedeuten hat!) Er hofft damit Bonuspunkte bei allen einheimsen zu können.&lt;br /&gt; Herr Stauch wagt sich nun an die Aufgabe Frau Staudigel zu bewichteln. Schnell ist er mit den Nerven eben so am Ende wie seine Kollegin Deglmann, das einzige Ergebnis seiner Überlegungen, die er während der Aufsicht in einer Schulaufgabe durchführt (Der Gute kann an nichts anders denken! Sehr zur Freude seiner Klasse: es wird gespickt, Taschenrechner mit den Ergebnissen hin und her geschoben! Ja es werden sogar Blätter ausgetauscht um weiter zu arbeiten!): Der Name „Marga Staudigel“ lässt sich eindeutig mit dem Begriff „Buch“ assoziieren! Also macht er sich in der Mittagspause auf zu „Hübscher“ und sucht und sucht und sucht... sein Problem: „Welches Buch zum Teufel hat diese Frau noch nicht gelesen?“ Nachdem er nacheinander Romane, Kurzgeschichten, Reiseführer, Schulbücher, DUDEN,... ausgeschlossen hat, entscheidet er sich schließlich für „Yoga für Anfänger- besser spät als nie!“.&lt;br /&gt; Die viel beschäftigte Frau Mielke macht wie immer kurzen Prozess und löst ihr Geschenkproblem („Was schenkt man einem Mann? Vor allem einem wie Herr Koch? Wer ist das überhaupt??“) bei einem kurzen Spaziergang über den Weihnachtsmarkt: Eine Kerze! (welche nie dagewesene Originalität!)&lt;br /&gt; Die liebe Frau Gies hat die Aufgabe, Herrn Dr. Gradl zu beschenken. Da sie eine sehr mitfühlende, fürsorgliche Frau ist, möchte sie damit sein größtes Problem lösen: Kopfschmerzen!! Weil er aufgrund seiner Größe immer wieder beim Betreten eines Raumes gegen die Türrahmen stößt! Sie bittet ihre Kollegen, gemeinsam mit ihr über eine Lösung nachzudenken. Die Mathelehrer beginnen zu berechnen, um wie viel höher die Türrahmen der Schule sein müssten, damit Dr. Gradls Kopf genau durchpasst. Alle, bis auf Herrn Stammler: „Harrgh! Der soll halt einfach seinen Kopf einziehen, stattdessen macht ihr so nen Zirkus hier...“Die Deutschlehrer wiederum denken über die Formulierung des Textes auf einem Schild nach, das über den Türen angebracht werden soll. „An Herrn Dr. Gradl: JETZT KOPF EINZIEHEN!“ Oder so in der Art.Als sich jedoch keiner so recht einigen kann und will, wie man Herrn Dr. Gradls Kopfwehproblem lösen kann, pfeift Frau Gies auf die Hilfe der anderen – und kauft eine Familienpackung Aspirin.&lt;br /&gt; In der Nacht vor der Bescherung wacht Frau Urban auf! Welch schrecklicher Traum: Sie hat vergessen ein Geschenk für ihren Wichtel, Herrn Hagel, zu kaufen! Aber mit Entsetzen stellt sie fest: Der Traum ist Wirklichkeit! Aber sie weiß sich zu helfen: Die liebe Frau Büttner hat sie doch zum Einstand an unserer Schule beschenkt! Hmmm...wo war das noch mal? Ach ja! Und ausgepackt ist es auch noch nicht! Super! Das Geschenkpapier ist auch noch neutral! Einfach „Herr Hagel“ drauf schreiben und wieder ins Bett!&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; DIE BESCHERUNG&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Aufgeregte Stimmung herrscht am letzten Schultag vor Weihnachten im Lehrerzimmer. Geheimnisvolle Blicke werden getauscht, doch dennoch kann die Bescherung noch nicht beginnen, denn vier Leute fehlen noch! (plus Frau Mielke, aber das war ja zu erwarten)&lt;br /&gt; Dann, urplötzlich: Ein hartes, vielfaches Trommeln an die Tür, Gewehrschüssen gleich!! Ein spitzer Schrei ertönt, einige Köpfe wenden sich kurz zu Frau Krajowski und erwarten, dass sie voller Panik ist, doch der leere Stuhl neben ihr und einem Herrn Vogel darunter lässt darauf schließen, dass der sonst so immer so gelassene Biologielehrer gerade die Nerven verloren hat. Herr Koch meint nur total cool: „Schnauze, Baby!“, doch an seiner leicht zitternden Hand sieht man, dass auch ihm nicht ganz wohl ist.&lt;br /&gt; Die Erscheinung, die sich jetzt durch die geöffnete Tür den Weg ins Zimmer bahnt, ist ja auch gruslig anzusehen! Ein langer Schatten zieht sich den Boden entlang, vier große Gestalten kommen näher, die vorderste hat eine Kapuze ins Gesicht gezogen, nun bleiben sie stehen.&lt;br /&gt; Jeder im Raum hält den Atem an.&lt;br /&gt; „FROHE WEIHNACHTEN!!!“, ruft der Mann links neben dem Kapuzenmensch fröhlich und wirft golden glitzerndes Konfetti durch die Gegend. Es ist Herr Zwack, heute in seiner Person als Zwackolaus, mit rot-weißem Mantel, Mitra und Nikolausstab.Der Vordermann offenbart sich als Herr Lederer, der sich als einziger Lehrer mit authentisch grauem Vollbart sehr gut im Weihnachtsmann-Kostüm macht. „HO HO HO! It’s winter in the city!! Yeaah, rockin‘ around the christmas tree!!“, röhrt er. Er gibt eben immer zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit seine Sangeskünste zum Besten, sei es das Schulfest oder eben die Weihnachtsbescherung. Ein wahrhaft rockiger Santa Claus oder wohl eher Santa Adolf.Rechts neben ihm prüft Frau Hauptstock zum 5. Mal seit Betreten des Raumes ihr Make-up. Sie sieht aus wie ein Engel – ein sehr modebewusster Engel. So trägt sie ein glitzerndes, knappes, lilanes Kleid mit Schlangenledermuster zu weißen flauschigen Fellstiefeln, ihr gewelltes Haar ist mit golden funkelnden Strähnen durchzogen, aus ihrem persönlichen Zoo aus verschiedensten Tierpelzen hat sie heute einen Teil eines Rentiers ausgewählt, der um ihren Hals hängt, riesige Plastiksterne baumeln von ihren Ohren, pinker Lidschatten erstreckt sich um ihre Augen und strahlt unter ihren großen Brillengläsern hervor.Sie strahlt ihre Kollegen an und verkündet: „Frohe Weihnachten! Lasst uns alle fröhlich, glücklich und gut angezogen sein!“&lt;br /&gt; Neben dieser glitzerquietschigstrahlbunten Erscheinung wirkt der letzte Begleiter des Santa Adolf noch farbloser, der nun mit grimmig-knurriger Stimme den Zwackolaus anmotzt: „Der Glitzerkram kommt erst später raus... oder am besten gar nicht!!“ Es ist zweifellos und „furchterregende“ Herr Stammler, verkleidet als Knecht Ruprecht! Also ein Stammlknecht! Und nun dreht er sich lächelnd zu den Lehrern, fixiert jeden einzelnen mit starrem Blick für ein paar Sekunden, und das einzige Liebevolle, das von ihm ausgeht, ist die Art, wie er den Zirkel in seinen Händen tätschelt. Doch wie er nun mal so ist: lange kann er sich nicht im Griff haben: Er muss lachen…na ja lachen? Halt das typische „Stammler-„was meinst du?“-„Was willst du uns da weis machen?“-„ Was??????“-„ Du siehst eh nie was!“-„Ihr werdet schon noch sehen!“- Ex- Schulaufgabe- „Was soll der Schokonikolaus hier auf meinem Tisch...-Grinsen-Lachen!“&lt;br /&gt; Nachdem das Lehrervolk also ausreichend schockiert ist – ob jetzt durch Stammlknechts oder Hauptstockengels furchteinflößendes Aussehen – lässt der Weihnachtsmann die Feier beginnen.&lt;br /&gt; „Hoho! Jetzt gibts Geschenke! Whoo, I’ve been waiting to give this giiift tonight! Aber zu jedem von euch haben wir - ich und mein Kumpel, der Zwackolaus - noch ein paar Dinge zu euch zu sagen.“&lt;br /&gt; Zwackolaus lächelt und hebt ein schweres goldenenes Buch hoch: „Jaaaa...uns sind nämlich ein paar Dinge zu Ohren gekommen... die meisten haben uns sehr gefreut…so weggenommene Handys und ausgetretene Zigaretten... aber da waren auch ein paar, die finden wir nicht so schön...“&lt;br /&gt; Stammlknecht unterbricht ihn: „Jaja, ist schon wieder gut! Jetzt fangt schon an, dann kann ich schneller bestrafen! Wenn ich schon meine Schüler nicht schlagen darf!( Anm. der Redaktion: Herr Stammler hat uns gesagt, dass er solange Lehrer bleiben will bis die Prügelstrafe wieder eingeführt wird! Lieber Herr Stammler, das wird wohl noch dauern! Uns werden Sie nicht mehr schlagen können!) Wollen wir mal sehen, ob ihr euer Geschenk überhaupt kriegt!!“&lt;br /&gt; Gesagt! Getan! Ein Stammlknecht! Ein Wort! Das Wichtelaufdecken beginnt!&lt;br /&gt; Santa ruft nacheinander die Namen auf, die auf den Päckchen stehen, die er aus dem großen Sack zieht. „Christine Frisch!“ Neugierig tritt sie nach vorne, will ihr bunt eingewickeltes Päckchen entgegen nehmen, streckt die Hand aus, doch –&lt;br /&gt; „Haaalt! Halt“, knurrt Stammlknecht, zieht seinen gefährlich spitzen Zirkel hervor und hält ihn unter Frau Frisch Nase. „Ob du’s kriegst, entscheidet nur –„&lt;br /&gt; „Ich“, schneidet Santa Adolf das Wort ab. „Also, Christine – „&lt;br /&gt; Zwackolaus sucht ihren Namen in dem fetten Buch „Äh V wie Frisch...“&lt;br /&gt; „Mit F, du Trottel!!“, grollt Stammlknecht. „Mit dem schwarzen Punkt, da wo so viel steht! Aber du siehst ja eh nie was!“&lt;br /&gt; Zwackolaus, sehr nervös, sucht, findet und liest vor.&lt;br /&gt; „Also...wir haben aus zuverlässigen Quellen gehört, dass du, Christine, immer noch heimlich rauchst! Nimm dir ein Beispiel an der Monika Hauptstock! (Anm. der Redaktion: Frau Hauptstock ist zwar private Raucherin in der Schule aber raucht sie als Vorbildsfunktion NICHT!) Denk dran: Wir brauchen nicht rauchen! Unsere Schule ist doch jetzt rauchfrei! Du sollst deine Schülerinnen nicht mit DENKen überhäufen, besonders wenn du über den Stoff eine Ex schreiben möchtest! Und außerdem sollst du deinen Schülerinnen nicht immer solche komplizierten Begriffe wie Geosynklinale, die der Jürgen Fornoff nicht mal im Duden findet (und das will schon was heißen!), beibringen! Und letztendlich,&lt;br /&gt; du brauchst deine Schülerinnen während der Klassenfahrten nicht so umsorgen! Sie werden die andere Straßenseite auch ohne Kompass finden...“&lt;br /&gt; Christine nickt ergeben.&lt;br /&gt; „Also, ein schwarzer Punkt im Goldenen Buch und so viele Unterpunkte...tut mir Leid, Christine, du bekommst dein Geschenk nicht...es wird von uns beschlagnahmt.“&lt;br /&gt; Christine sieht unglücklich aus, versucht dann noch sich ein bisschen rauszureden: „Ja, aber...“&lt;br /&gt; „Nix aber!!“, ruft Stammlknecht und scheucht Christine mit seinem Zirkel beiseite. Dann grabscht er sich das Geschenk, nun sein Eigentum (wie es die Regel vorschreibt werden nicht zugelassene Geschenke unter dem Weihnachtsmann und seinen Begleitern verteilt). Er öffnet den Briefumschlag der beiliegenden Karte, zieht ein Papier daraus hervor, dass er sich kurz durchliest und dann hämisch grinsend und gut erkennbar allen Umstehenden und vor allem der nun noch deprimierteren Christine zeigt: Ein Gutschein für eine Reise auf die Bahamas!!! (was er nicht sieht: hinten drauf steht in winzig kleiner Schrift „mit dem Finger auf der Landkarte“ Pech gehabt!)&lt;br /&gt; Die weitere Verteilung geht mit schwarzen Punkten, Kritik, aber auch Lob vonstatten.&lt;br /&gt; Frau Witan darf ihr Geschenk entgegen nehmen. Als sie es öffnet, kichert Stammlknecht jedoch: „Naja, also so was wollte ich ja eh nicht haben.“Tatsächlich, ein Päckchen Papiertaschentücher ist ja nicht so traumhaft. Aber Frau Witan freut sich trotzdem. „Naja, ist ja von Herzen gekommen, gell?&lt;br /&gt; Frau Deglmann, die Käuferin des Geschenks, grinst verlegen.„Außerdem hab ich grad Schnupfen, da kommt das toll...Moment...“ Sie öffnet das Päckchen, entnimmt ein Tuch und ROTZT anständig hinein. Herr Beck, der neben ihr steht, sieht interessiert zu, nimmt ihr dann das von Sekret bzw. Schleim bzw. auf bambergerisch ROTZ (Zitat Herr Vogel) getränkte Tuch aus der Hand und hält es fasziniert gegen das Licht mit den Worten: „Seht euch nur diese zufällige Konstellation der Flecken an, dieser Wechsel von hell und dunkel, und diese glänzenden Stellen mit dem gelben Punkten als Tüpfelchen auf dem i...so einfach! So genial! Und so schön!“, während seine Kollegen eher angeekelt zurückweichen.&lt;br /&gt; „Aber Angie“, meint Herr König. „Ich hab auch Schnupfen, gib mir mal auch ein Taschentuch. Oder muss ich erst „Ich bin die Zuckerpuppe aus der Schwarzgeldtruppe von der christlichen Union singen“?“&lt;br /&gt; Frau Witan, die die Vergleiche mit Angela Merkel satt hat, nickt nur. Also nimmt ihr Kollege eines, sieht aber dabei der weiterhin laufenden Verteilung zu. Als er dann genauer hinsieht, womit er sich gerade die Nase geputzt hat, schluckt er: Da war noch ein Müller Gutschein drin...düdüdü...besser nichts sagen…&lt;br /&gt; „Birgit Mielke?“, fragt Santa Adolf.&lt;br /&gt; „Jaa *hechel*...bin schon da...“, kommt es von der Tür; Frau Mielke hat es also gerade rechtzeitig geschafft.&lt;br /&gt; Zwackolaus fängt an: „Meine liebe Birgit, ich will ja nicht irgendwie äh unhöflich sein und es kommt ja auch nicht von mir, weißt du, aber ähm....ja....also...in meinem Buch steht unter deinem Namen, dass du zwar sehr hübsch und sehr nett bist- aber äh-“&lt;br /&gt; „Lange Rede kurzer Sinn - Sei endlich pünktlich!!!“, fällt Stammlknecht ins Wort.&lt;br /&gt; Frau Mielke nimmt dennoch ihr Geschenk entgegen. Sie öffnet es, und lacht sich, typisch für sie, einfach nur tot. Bis Herr Vogel lächelnd zu ihr kommt und vorschlägt: „Schön was, Birgit, wir können das auch gerne mal zusammen durchgehen!“&lt;br /&gt; In diesem Moment erklingt ein gellender Schrei.&lt;br /&gt; Herr Setz sieht von seinen Präsenten: dem neuen Carlos Santana Album und Freikarten (!!!!) für das nächste Konzert (eine ohnehin schon kostenlose Benefizveranstaltung) von Herrn Haucks Jazz-Combo „Looks bad, feels good“ (das Ehepaar Deuerling verschmäht diese Anglizismen seit jeher und hat sie daher mit „Welch schändlicher Anblick, welch angenehmes Gefühl“ betitelt. Herr hauck kann darüber nur den Kopf schütteln.), wer da die so besinnliche Weihnachtsstimmung stört.&lt;br /&gt; Herr Fornoff steht da, um ihn herum Geschenkpapier, in seinem Gesicht steht das BLANKE GRAUEN geschrieben und er starrt auf das Ding, das er weit von sich gestreckt hält – es ist ein 1.FCN-Schal.&lt;br /&gt; Wutentbrannt und mit den schlimmsten tiefst oberpfälzerischen Flüchen um sich werfend stürmt Mr Fornoff, ssä bäsd dietschä off ohl (Eigenzitat! ABER: Eigenlob stinkt! Und Sr. Irene hätte besser Parfüm schenken sollen!) und seit Jahrzehnten treuer Bayern-Fan auf die Tür zu. „Kruzitürkenhallelujaherrschaftszeitenkreuzbirnbaumundhollerstaudenmalefiz...ihr Hirschköpfe...sch*** Nürnberg...ich HASSE Weihnachten...welcher Schnarchzapfen war des...“&lt;br /&gt; Frau Schleifer will ihm nachrennen. „Jürgen, willst du darüber reden?“&lt;br /&gt; „Einen Dreck will ich!!!“&lt;br /&gt; „Jürgen kann ich dir helfen?“, ruft es von den anderen Seite: Frau Sponsel.&lt;br /&gt; „Naa verflucht noch moi, lossts mi einfoch mei RUH!“&lt;br /&gt; Mit diesem letzten gerrrrollten Wort schmeißt er die Tür kraftvoll hinter sich zu. Zwei laute PLONGS ertönen. Die beiden hilfsbereiten Frauen Sponsel und Schleifer sind voll dagegen gerannt. Die vom Leid der beiden ergriffene Marga rennt auf die beiden zu und fragt: „Ulrrrke! Maria! Kann ich euch helfen?? Ich verstehe euch…“&lt;br /&gt; Dann wird sie aber in ihrer weltumfassenden Hilfsbereitschaft vom Vierten im Bunde der psychologisch Kundigen unterbrochen: Herr Setz, der Yoga-Held, fragt, ob die Damen vielleicht anhand von Frau Staudigels neuen Buchs mit ihm Yoga machen wollen, um ihre Seelen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt; „Ja also, jetzt mach mer endlich weiter“, zieht Stammlknecht die Aufmerksamkeit wieder auf die Bescherung.&lt;br /&gt; „Hans-Norbert Raab?“, ruft Santa Adolf. (Der Großteil hat bereits seine Rollmopswickelmaschinenanleitungen erhaltenen) Selbstsicher und in dem Glauben, dass er durch diese Großzügigkeit ein Zusatzgeschenk (vielleicht ja die Reise von Christine?) vom Weihnachtsmann bekommt, stolziert Herr Raab auf ihn zu.&lt;br /&gt; „Also…äh….ja… Hans- Norbert… also ja…ja ich weiß, dass WR nicht gerade… äh….ja das Lieblingsfach der Schülerinnen ist…aber äh…ja…ähm…ich soll…ähm…ja“ fängt Zwackolaus an, wird aber vom zirkelzückenden Stammlknecht unterbrochen „Also Freund Zwackolaus, wenn du es nicht schaffst das vorzulesen, was da im Buch steht, werde ich es tun!“ „Ähhh…nein…äh ich schaff das schon…äh…ja“ „Anscheinend doch nicht! Also Hans-Norbert! Als erstes einmal: Wozu braucht man deine idiotische Rollmopswickelmaschine? Das ist der größte Quatsch, den ich jemals versucht habe zu berechnen! Also überleg dir besser was du sagst! Zweitens solltest du einmal an die Tiere denken, wenn du deine Klamotten kaufst!...“&lt;br /&gt; Herr Raab sieht verschämt an seine Hose aus echtem Leder für 70 € herunter. Herr Hauck tut dasselbe mit seiner obligatorischen schwarzen Glanzlederhose. Nur Frau Hauptstock streichelt ihr Rentier und nickt: „Genau...denkt an die Tiere!“&lt;br /&gt; „...außerdem solltest du bedenken, dass es „MP3-Player“ oder „USB-Stick“ heißt und nicht „MP3-Stick“! ....“ Die Moralpredigt wird noch lang, denn auch Hans-Norbert hat einen schwarzen Punkt im Buch…und am Ende darf Zwackolaus (Stammlknecht wollte das Geschenk nicht!) das Geschenk von Frau König auspacken: Eine Kiste mit Motorradzeitschriften. (Frau König wollte sie loswerden!) Stammlknecht kann nur wieder sein typisches Kichern aufsetzen.&lt;br /&gt; „ Jürgen Friedrich!“&lt;br /&gt; Herr Friedrich kommt mit seinem üblichen Lächeln auf dem Gesicht nach vorne. Zwackolaus guckt in sein Buch „ähhhhh....Friedrich....ja...ok....also Jürgen hier stehen nur gute Sachen....“ piepst Zwackolaus.&lt;br /&gt; „Also Jürgen! Du bekommst dein Geschenk! Die guten Sachen müssen wir nicht alle vorlesen! Das weiß jeder selber! Und du Zwackolaus mach mal ein bisschen schneller, sonst sitzen wir morgen noch hier!“, redet Stammlknecht erneut dazwischen.&lt;br /&gt; Herr Friedrich nimmt strahlend sein Geschenk entgegen, er packt es aus, es ist eine Videocamera, mit automatischem Moderator und alles geht ganz von allein! Jürgen freut sich wie ein kleiner Junge!&lt;br /&gt; „Michael Vogel!“&lt;br /&gt; Stammlknecht erhebt seinen Zirkel. Das soll wohl nichts Gutes bedeuten....und in der Tat: das selbstsichere Grinsen des Michael Vogels erstirbt recht bald als er vorne beim Santa Adolf steht, denn Zwackolaus hält aufgrund des schwarzen Punkts im goldenen Buch eine sogar für ihn ellenlange Rede (sogar ohne „äh“’s ) über seine Vergehen und Sünden! „...du hast während deiner Unterrichtsstunden etliche unflätige Ausdrücke benutzt, die ich hier aber nicht aufzählen will. Schließlich hast du Natalie G. und Theresa E. in diesem bzw. im letzten Jahr schlechte Noten gegeben und dies mit unfreundlichen Bemerkungen kommentiert...“ (  )&lt;br /&gt; Zwackolaus blickt von seinem Buch hoch und schließt: „Darauf steht die Höchststrafe!“ Dieser letzte Satz löst bei Michael Angstschweiß und bei Stammlknecht höchste Freude aus, er läuft langsam und bedrohlich auf Michael zu, dieser stolpert nach hinten, die Spitze des Zirkels blitzt gefährlich auf.&lt;br /&gt; Es klopft.&lt;br /&gt; Alle halten abrupt inne, sogar Stammlknecht, und schauen zur Tür. Wer kann das sein? Dieter Bohlen? Angela Merkel? „Jesus“ hauchen die Religionslehrkräfte. Die Tür geht auf und Herr Fornoff kommt herein. Nachdem er die Bayernhymne und die Hymne der Bayern zu Ende gesungen hat sagt er entrüstet:&lt;br /&gt; „Soodala....Aber eins sag ich euch: Sowas mach ich nimmer mit! Da zerreißts mir ja die letzten Nerven, die mir schon die 10a raubt...und von der Schwester Irene lass ich mir nix mehr schenken! Meine armen Bayern! Kruzinehsen....“&lt;br /&gt; Er will die Tür schließen, aber jemand hinter ihm bittet ihn, sie offen zu lassen. Jürgen sieht sich um, und mit einem Mal ist seine Stimme und sein Blick nicht mehr genervt und erschöpft, sondern ehrfürchtig und unterwürfig: „Ja, natürlich, bitte sehr...“&lt;br /&gt; Respektvoll geht er ein paar Schritte zur Seite, um dem geheimnisvollen Hintermann Eintritt zu gewähren.&lt;br /&gt; Es ist niemand anderes als Herr Hagel, der nun das Lehrerzimmer betritt. Der Vorgesetzte, der Chef, der Boss, der HERRSCHER der Schule! In seiner Anwesenheit verstummt sogar Herr Vogel, schrumpft Herr Dr. Gradl, lässt Herr Ruß alle Albernheiten sein; und wird Herr Stammler zum handzahmen Gentleman. So auch diesmal. Stammlknecht lässt umgehend seine Waffe sinken und stellt sich regungslos und aufrecht Herrn Hagel zugewandt hin. Herr Vogel tut es ihm gleich, sowie auch der Rest. Es ist mucksmäuschenstill. Herr Hagel sieht in die Runde.&lt;br /&gt; Er zieht einen kleinen Zettel hervor, blickt kurz darauf, nickt und sagt milde lächelnd: „Meine Kollegen, ich wünsche Ihnen frohe, gesegnete und besinnliche Weihnachten. Wieder einmal feiern wir gemeinsam die Geburt des Sohns unseres Vaters...“&lt;br /&gt; Wie zu erwarten, folgt sogleich, was Herr Hagel scheinbar am liebsten und am besten macht: Er hält eine Rede. Alle hören gespannt zu (oder sie tun so). Zusammengefasst handelt es sich darin um einige Aufrufe zur Nächstenliebe (vielleicht hören einige Lehrkräfte doch so gut zu, wie es unsere Klasse angeblich(!) Herrn Fornoff zufolge tut – nämlich gar nicht!  ), Gedanken über das verschneite Bamberg und die Lichterkette draußen und Spaziergänge über den Weihnachtsmarkt und *seuuuufz* ach ich krieg mich gar nicht mehr ein... und am Ende ein Gebet.&lt;br /&gt; „... Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geists. Gelobt sei Jesus Christus. In Ewigkeit. Amen.“&lt;br /&gt; Die Lehrer klatschen anerkennend.&lt;br /&gt; Frau Borsberg stößt der eingenickten Frau Urban hastig in die Seite, damit diese aufschreckt und ihr es sofort wieder in den Sinn kommt: Jetzt kommt ihr Moment!&lt;br /&gt; Sie holt ein Päckchen aus ihrer Tasche und tänzelnd hektisch nach vorne: „Hier hier, Herr Hagel, ich habe ein Geschenk für Sie!“&lt;br /&gt; „Oh“, lächelt Herr Hagel freundlich, als hätte er niiiie damit gerechnet, dass er als Schulleiter ein Geschenk bekommen würde, obwohl ja auch er nach den Regeln des Herrn Stammler seinen Zettel in die Klangschale geworfen hat. Er ahnt eben nicht, dass jeder Lehrer bei jedem kleinen Fehltritt gleich Wahnsinnspanik schiebt, dass er suspendiert werden könnte. Dabei ist er eigentlich stets wohlwollend gegenüber seinen Schützlingen. Ist er das allerdings immer noch, nachdem er das Geschenk ausgepackt hat? Unter dem bunten Einwickelpapier kommt ein Buch zum Vorschein, und zwar mit der Aufschrift: „Aller Anfang ist schwer – die Leitlektüre für Neueinsteiger im Lehramt!“&lt;br /&gt; Herr Hagel schaut erst mal sehr verdutzt, aber höflich wie er ist, bedankt er sich dennoch.&lt;br /&gt; Die Lehrer allerdings reagieren eher unangebracht: Alle fangen an zu lachen! Bis auf ein paar Ausnahmen. Frau Büttner kratzt sich am Kopf („Hm...das Buch hab ich doch auch schon mal verschenkt...“) Frau Urban wird klar: Frau Büttner hatte ihr fürsorglich eine Hilfestellung zum Einstieg in ihren Beruf geben wollen! Und sie will am liebsten auf der Stelle im Boden versinken. Doch da legen ihr von beiden Seiten die menschenfreundliche Frau Schleifer und der hilfsbereite Herr Setz die Hände auf die Schulter.&lt;br /&gt; „Katharina-Maria, willst du darüber reden?“&lt;br /&gt; „Katharina, wenn du möchtest, kann ich dir einen Yoga-Kurs anbieten, dann kannst du dich richtig entspannen lernen!“, schlägt Herr Setz, begleitet von seinen typischen unterstützenden kreisförmigen Handbewegungen. Frau Urban lächelt wieder ein bisschen und willigt ein.&lt;br /&gt; Frau Wenzel hat aus der Schulküche Glühwein für alle besorgt, den sie nun an alle austeilt – als sie den letzten Becher Herrn Schirling reicht, bittet Santa Adolf sie schon wieder um noch einen, da er seinen ersten schon ausgetrunken hat – und Herr Hagel erhebt sein Glas und ruft: „Nun denn, lasst uns fröhlich und glücklich –„&lt;br /&gt; „.-und gut angezogen sein!“, ergänzt Frau Hauptstock noch einmal breit grinsend.&lt;br /&gt; Es herrscht – vor allem jetzt, da Glühwein im Raum vorhanden ist – lockere, beinahe ausgelassene Stimmung. Außerdem gibt es selbstgebackene Plätzchen! (Jeder war aufgefordert eine „selbst gebackene“ Plätzchenspende mit zu bringen. Allerdings ist deutlich zu erkennen, dass einige unter „selbstgebacken“ „bei Aldi gekauft“ verstehen) Santa Adolfs Gesänge werden zunehmend lauter, bald stimmen auch die übrigen Mitglieder des Lehrerchors mit ein. Paulinschens hohes Gekrächze sticht darunter am meisten hinaus.&lt;br /&gt; Nur einer ist nicht gut gelaunt, sitzt mit unglaublich böser Miene in der Ecke und beteiligt sich nicht an der Feier: Stammlknecht! Wieder nichts mit dem Prügeln und Bestrafen!!&lt;br /&gt; Herr Dr. Gradl kommt zu ihm, beugt sich zu ihm herunter und meint fröhlich: „Komm schon, Conni, es ist Weihnachten! Und das ist nur an gerundet 0,378% Prozent aller 365 Tage mit ihren 3153600 Sekunden im Jahr der Fall!“&lt;br /&gt; Herr Stammler schaut interessiert, bei Zahlen leuchtet immer ganz unergründlich ein Licht in seinen Augen auf: „Und wie viel Prozent sind es dann in einem Schaltjahr mit 366 Tagen?“&lt;br /&gt; Mit diesen Worten richtet er sich auf, Dr. Gradl will es ihm nachtun – doch zack! Knallt er an eine für Menschen mit Körpergröße über 1.90m unpraktisch angebrachte Lampe!&lt;br /&gt; „Naja, wozu hab ich jetzt mein Aspirin!“, lacht Herr Dr. Gradl und die beiden Seelenverwandten – Mathe, ihr Leben! – gehen wieder gemeinsam zu ihren Kollegen, um sich ebenfalls am Anblick eines ausgelassenen Tanzwettbewerbs unter den Ehepaaren König und Schirling, begleitet von den Gesängen dem umschwärmten Herrenquartetts Ruß, Lederer, Vogel und Uttenreuther. „Joy to the world...“ und als Zugabe (um die eigentlich keiner gebeten hat) besingen sie noch das „Wochenend mit Sonnenschein“!&lt;br /&gt; Währenddessen ist aus einer anderen Ecke ein unappetitliches Knochenknacken zu hören. Frau Staudigel und Frau Urban stehen nebeneinander, mit vorgestreckten Händen, und diese sehen undefinierbar und nach ihren Gesichtern zu schließen unlösbar verknotet aus. Herr Setz sucht währenddessen fieberhaft in Margas Buch nach Hilfe: „Mmmh, Auflösung der Übung...lesen sie in Band 2 weiter...äääh...“&lt;br /&gt; Ob nun, weil er solche Kindereien nicht schätzt oder der Verantwortung entgehen will, falls noch etwas im Laufe der Party zu Bruch gehen sollte – und es sieht schwer danach aus, der Rücken von Herrn König stößt schon erschreckend oft gegen die Kaffeemaschine, die sich dadurch immer mehr an die Tischkante schiebt, und ohne Kaffeemaschine ist die gesamte Lehrerschaft DEM TODE (oder zumindest der Müdigkeit) ausgeliefert!!! Hoarhoar - auf jeden Fall, Herr Hagel verabschiedet sich nun von der Feier und läuft lächelnd zu seinem Büro zurück. Es ist schon ein netter und lustiger Haufen, der sich da im Lehrerzimmer tummelt!&lt;br /&gt; Das sehen wir genauso, deshalb bitten wir alle Lehrer, diese Story mit einem Augenzwinkern zu lesen. Besonders gilt das für Herrn Stammler, dem wir danken wollen, da seine Person die Rolle des Stammlknechts perfekt ausfüllt! (Obwohl auch er ja eigentlich ganz a Lieber ist  )&lt;br /&gt; Damit verabschieden wir uns und senden liebe Weihnachtsgrüße an das Lehrerzimmer und auch an den Rest der Schule!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;Ulli &amp;amp; Theresa&lt;/p&gt;
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<title>Die drei lustigen Weggefährten aus dem Ghetto</title>
<link>http://universallyspeaking.blogspirit.com/archive/2006/02/20/die-drei-lustigen-weggefahrten-aus-dem-ghetto.html</link>
<author>noreply@blogspirit.com ()</author>
<category>:: 3 geschrieben</category>
<pubDate>Mon, 20 Feb 2006 15:40:00 +0100</pubDate>
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&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kleine Anekdote zu einer Geschichte, die mir heute Mittag passiert ist...&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; Jeder kennt sie. Sie begegnen euch ständig, denn es sind auf einmal so viele, dass man sich fragt, wie sie alle vor ihrer Verwandlung ausgesehen haben; und wie sie nun aussehen könnten, wären sie nicht zu dem geworden, was sie jetzt sind.&lt;br /&gt; Könnt ihr mir folgen?&lt;br /&gt; Gut, wenigstens das, ich kann das nämlich bei den Verhaltensweisen der beschriebenen Wesen oft nicht. Es handelt sich natürlich um die HOPPER.&lt;br /&gt; &lt;font face=&quot;Arial&quot;&gt;Sie wackeln sich in Grüppchen, in diesem Fall zu dritt, durch die City, so gut es die Weite ihrer Hosen zulässt, froh ohne angeschossen zu werden ihrem brutalen Ghetto entkommen zu sein und nun frei Schnecken checken zu können. Dabei nehmen ihre radarähnlichen Augen wirklich jedes halbwegs gutaussehende Mädchen im Umkreis, in ihrer Sprache auch „Shorty“, „Braut“ oder wenn sie ganz doll männlich (und wohl sehr frustriert) sind, „Bitch“, sofort auf. Die Information „Braut in Reichweite – jetzt reagieren“ wird umgehend ans Gehirn weitergeleitet und in eine Reaktion umgewandelt. Schon wenden sich die Oberchecker breit grinsend ihrem Zielobjekt zu und es sprudelt das Intro zu einem sehr gekonnten Anmach-Freestyle aus ihren Mündern hervor. „Servus!“ Erstaunlich unamerikanisch. Die „Braut“ überholt das Trio für gewöhnlich tonlos und läuft vor ihm her, was ganz gut ist, da man ihr 1. dann nicht ansieht wie sehr sie ihr Lachen unterdrücken muss, 2. der Anblick ihres Hinterteils die Gangsta auf der Stelle zu noch besseren Versen inspiriert und 3. deren Schallwellen die bitch so besser erreichen können. Allesamt mit rhythmischer Aussprache und Handbewegung vorgetragen, laden die sehr poetischen, freestyligen Sprüche zur Interpretation ein. Was zum Beispiel will der krasse Checker a) mit „Da geht der Mond auf“ sagen? Will er kreativer sein als seine Mitstreiter b) und c) und nicht die in&amp;nbsp;der Musik schon so oft vorkommende&amp;nbsp;Sonne verwenden? Die meisten Formulierungen werden allerdings mit gesenkter Stimme gesprochen und damit auch noch akustisch unverständlich. Am Ende der Performance kommentieren die Kollegen gegenseitig ihre Leistung. Da kommen dann Bewertungen wie „Da hast du voll in den Beat reingegroovt.“ Ohne Scheiß. Wie im Bilderbuch.&lt;br /&gt;&lt;/font&gt;Ich frage mich an der Stelle, wie sich die Jungs eigentlich zu Hause bei Mama benehmen. Geht’s da dann etwa auch: „Ey Aldä, isch bin daheim! Was geht ab, ey?! Hast du was Grooviges zu essen gemacht oda muss isch nochma voll schnell zu Burger King rüber jumpen?“&lt;br /&gt; &lt;p&gt;Irgendwie ist diese Sorte von Menschen richtig niedlich und lustig. Sie machen, dass ich Montag Mittag mit einem amüsierten Lächeln auf den Lippen in den Zug steige. Danke :)&lt;/p&gt;
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<title>FT-Leserbríef zur Deutschen Bahn</title>
<link>http://universallyspeaking.blogspirit.com/archive/2006/02/11/ft-leserbríef-zur-deutschen-bahn.html</link>
<author>noreply@blogspirit.com ()</author>
<category>:: 3 geschrieben</category>
<pubDate>Sat, 11 Feb 2006 13:39:58 +0100</pubDate>
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&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;strong&gt;Eventuell nächste Woche im Fränkischen Tag&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Zum Leserbrief von Sebastian Wolf über die Deutsche Bahn AG&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;p&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Herr Wolf hat Recht, wenn er die Leser dazu auffordert, nicht mit der DB zu fahren. Nur schade, dass es kein Konkurrenzunternehmen gibt und geben kann! Ich bin eine 16-jährige Schülerin eines Bamberger Gymnasiums. Seit fünf Jahren nutze ich also von Montag bis Freitag die Regionalbahnen zwischen Ebensfeld und Bamberg. Seit fünf Jahren kommen diese Züge zu spät. Mal fünf, mal zehn, mal 20 Minuten. Hin und wieder aber auch eine Minute zu früh, sodass ich die Abfahrt auch schon mal verpasst habe. Ich weiß also genau, wovon Herr Wolf spricht.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Außerdem: Der „Schandfleck“ Hallstadts und der „Westernbahnhof“ Ebing – ich musste lachen, als vor einiger Zeit ein FT-Reporter eine Glosse darüber schrieb und aussprach was ich dachte. Wohin kommen die ganzen Einnahmen von den immer wieder erhöhten Fahrpreisen, wenn nicht in Sanierungen dieser Bruchbuden? Oder Fortbildungen für Mitarbeiter in den Bereichen Freundlichkeit und Kommunikationsfähigkeit. Viele Fragen bleiben bei der DB offen, z.B. wie viele der Begründungen, mit denen die immer gelangweilte, monotone Stimme aus den Lautsprechern die Verspätungen zu entschuldigen versucht, nicht frei erfunden sind. Oder auch bei diesem Fall: Vor kurzem wurde meine Freundin gezwungen, den Zug auf halber Strecke zu verlassen und musste dann allein bei Kälte und Dunkelheit und 30km von Zuhause entfernt zusehen, dass sie jemand abholte. Weil sie mit ihren 16 Jahren mit einem Kinderfahrschein gefahren war. Natürlich ist Schwarzfahren nicht okay, aber ist es nicht auch unlogisch, dass wir, wenn es darum geht, Auto zu fahren und unbegrenzt lange in Discotheken zu bleiben, noch lange nicht alt genug sind - wenn es aber ums Lösen eines Fahrscheins geht, auf einmal längst volljährig sind und den doppelten Preis zahlen müssen?&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: 'times new roman'; mso-fareast-font-family: 'times new roman'; mso-ansi-language: de; mso-fareast-language: de; mso-bidi-language: ar-sa&quot;&gt;Wegen der ständigen Verspätungen, die auch manchmal zu verspätetem Erreichen der Schule führen, wurden bereits Verweise erteilt. Einige Eltern der Ebensfelder Schüler und der Bürgermeister Kasper gingen nun mittels genauen Nachforschungen und einem Beschwerdebrief gegen die Sache an. Ob sie damit Erfolg haben, bleibt abzuwarten. „Abwarten“ lässt sich ja sowieso immer mit der Deutschen Bahn AG assoziieren.&lt;/span&gt;
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<title>Eigener Songtext: Liam, It Ain't Bad Living Under The Bridge</title>
<link>http://universallyspeaking.blogspirit.com/archive/2006/01/15/eigener-songtext-liam-it-ain-t-bad-living-under-the-bridge.html</link>
<author>noreply@blogspirit.com ()</author>
<category>:: 3 geschrieben</category>
<pubDate>Sun, 15 Jan 2006 20:00:00 +0100</pubDate>
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&lt;p&gt;&lt;em&gt;Notizen, Hintergründe, Inspirationen:&lt;/em&gt; Diesen Song hab ich am 23.10. begonnen, hab aber später festgestellt, dass er noch etwas zu kurz ist. Die Instrumentalisierung ist etwas ausgefallener, es beginnt mit simplen Bass-Grundtönen, dann kommen nacheinander hinzu: ne monotone Utz-Utz-Utz-Basedrum, zweistimmige Chöre (Ooooh-oh), evtl. ein hektischer Gitarrenlauf, und schließlich zweistimmige Sprechgesängen [1] &amp;amp; [2]. Ab &quot;I'm healed again&quot; soll's ein bisschen elektronisch, z.B. nach Paul van Dyk's &quot;Time Of Our Lives&quot; klingen...weiß nicht was ihr euch darunter vorstellen könnt :)&lt;br /&gt; Tjaaa, und am 23.10., was war das für ein Tag? Genau, der Tag nach der LEGENDÄREN BRÜCKENFEIER (under the bridge)! Ich bin da mit Kathi &amp;amp; Andrea bei Ilona aufgewacht, der witzigen Punkerin mit ihrer recht ausgeflippten Bude mitten in Bamberg. Mir ging's total gut, besonders weil ich bei der Party Johannes = &quot;Liam&quot; kennengelernt hab. Das ist dein Lied, aber bitte net zu viel drauf einbilden&amp;nbsp;:)&amp;nbsp;Alle Eindrücke und Gefühle, die ich an diesem Morgen&amp;nbsp;hatte, hab ich hiermit versucht, festzuhalten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;LIAM, IT AIN'T BAD LIVING UNDER THE BRIDGE&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;[1] &amp;amp; [2] werden gleichzeitig gesungen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; [1]&lt;br /&gt; Punk&lt;br /&gt; Booth&lt;br /&gt; Boozy Nights&lt;br /&gt; Backyards and&lt;br /&gt; Big City Life&lt;br /&gt; Cosy Chaos&lt;br /&gt; Dual Dreams&lt;br /&gt; Split up&lt;br /&gt; And no sleep, it seems&lt;br /&gt; Hazy mornings&lt;br /&gt; Aesthetic Waste&lt;br /&gt; Crazy Place&lt;br /&gt; There is no space, no space&lt;br /&gt; No future kids on the floor&lt;br /&gt; Don't need no future anymore, so (2x)&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; [2] (Einsatz ab Wh. von [1])&lt;br /&gt; We got the kicks and we got Bacardi&lt;br /&gt; Let's get it on &amp;amp; let's have a party&lt;br /&gt; We don't need clubs, don't need to be rich&lt;br /&gt; Let's settle now down right under the bridge (2x)&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; I'm healed again&lt;br /&gt; This night will be another treasure to me&lt;br /&gt; That I will keep&lt;br /&gt; And I can grab it&lt;br /&gt; Anytime&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; And your beautiful smile and sparkling teeth&lt;br /&gt; Lit up the city, gave me what I need&lt;br /&gt; Liam, it ain't bad living under the bridge&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; [1]&lt;br /&gt; Cloudy heads&lt;br /&gt; Sunny hearts&lt;br /&gt; Weary bodies&lt;br /&gt; Brandnew starts&lt;br /&gt; Strenghtened minds&lt;br /&gt; Packed in supplies&lt;br /&gt; Everything now feels alright&lt;br /&gt; Lights are off&lt;br /&gt; Music's on&lt;br /&gt; So I forget&lt;br /&gt; Just where I've come&lt;br /&gt; Anger rising&lt;br /&gt; Don't look back&lt;br /&gt; This will be a long hours attack, well (2x)&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; [2] (Einsatz ab Wh. von [1])&lt;br /&gt; We got the kicks and we got Bacardi&lt;br /&gt; Let's get it on &amp;amp; let's have a party&lt;br /&gt; We don't need clubs, don't need to be rich&lt;br /&gt; Let's settle now down right under the bridge&lt;br /&gt; We got the kicks and we got Bacardi&lt;br /&gt; Let's get it on &amp;amp; let's have a party&lt;br /&gt; I got some weapons here in my head&lt;br /&gt; Got to transfer them upon my rack, cuz&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; I wish I had taken a picture&lt;br /&gt; Of your smile&lt;br /&gt; Another treasure to me I will keep&lt;br /&gt; And I can see it&lt;br /&gt; Anytime&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; And your beautiful smile and sparkling teeth&lt;br /&gt; Lit up the city, gave me what I need&lt;br /&gt; Liam, it ain't bad living under the bridge&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; I got you&lt;br /&gt; You got me&lt;br /&gt; I was barred&lt;br /&gt; But now I'm free&lt;br /&gt; See you...&lt;/p&gt;
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<title>Eigener Songtext: Speaking Tube For You</title>
<link>http://universallyspeaking.blogspirit.com/archive/2006/01/13/eigener-songtext-speaking-tube-for-you.html</link>
<author>noreply@blogspirit.com ()</author>
<category>:: 3 geschrieben</category>
<pubDate>Fri, 13 Jan 2006 19:15:00 +0100</pubDate>
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&lt;p&gt;Aaah. Ulli schaut manchmal diese Seite an. Das letzte Mal an AJ's Geburtstag, haha *g* Hätt ich erwähnen müssen...kannst ja das nächste Mal mal nen Kommentar dalassen :)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Worauf ich eigentlich hinaus will: Ich wurde vorhin inspiriert zu nem neuen Song. Danke an den 18-jährigen Israeli von Coldplaying.com, der genauso wie ich mal mit ein paar Freunden und niemandem sonst in nem Wald campen will, mit Lagerfeuer, Gitarre und allem drum und dran! Er, also der Song, hehe, ist komplett fertig und auf jeden Fall besser als das andere Zeug, das ich in letzter Zeit fabriziert hab, aber macht eure Meinung selbst dazu. (ich bitte sogar darum!) Was mir gefällt ist, dass er schon etwas die Attitüde meiner Lieblingsbands einfängt, Oasis z.B.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es ist ein richtiger &quot;Song für die Jugend&quot;, sommerlich,&amp;nbsp;für die typischen Träume, die man so 16 aufwärts eben im Herzen trägt. Ich glaube, die hat jeder, und meine sind denen der anderen gar nicht mal so unähnlich. Man sieht die Zukunft in einem ganz hellen und interessanten Licht, und wenn man will, erlebt man sie auch. Vielleicht reicht es aber auch schon zu träumen...oder...&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;SPEAKING TUBE FOR YOU&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Your pipe-dream's there and so is the door&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Curiously you quicken the pace&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Not sure when's the time to reach this place&lt;/p&gt; &lt;p&gt;You wanna push the handle down&lt;/p&gt; &lt;p&gt;End up doing a wedding vow&lt;/p&gt; &lt;p&gt;The perfect colorful teenage story&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Still dainty, and you'll get there, don't worry&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;[Refrain]&lt;/p&gt; &lt;p&gt;I may sing for the youth&lt;/p&gt; &lt;p&gt;The 100000th speaking tube&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Damn predictable, just like the others are&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aren't we the same on the deepest ground of the bowl?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;I'm just&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Crying out straight from my soul&lt;/p&gt; &lt;p&gt;For now and forever, my vision's trapped&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Unwrapped&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Push it open, step into the light&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wind blows, making flatter your dress all white&lt;/p&gt; &lt;p&gt;I hope your Ramones T-Shirt, too&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Now the goblet goes to you&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Yeah I have wasted, and I have vegged out&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Something that youth may be about&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wanna make it someone I'll tell my grandsons&lt;/p&gt; &lt;p&gt;And smile and lean on memories&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Find yourself out there...&lt;/p&gt; &lt;p&gt;[Refrain]&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;I waiting for the adventure to come&lt;/p&gt; &lt;p&gt;I won't make her cry, my Mum&lt;/p&gt; &lt;p&gt;I'll start bursting when she's not looking&lt;/p&gt; &lt;p&gt;So come out of your nook and&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Let's make our lil innocent dreams come true&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Peeps I'm waiting here for all of you&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Still I'm bound to this grey place&lt;/p&gt; &lt;p&gt;You can count the eyerings in my face&lt;/p&gt; &lt;p&gt;To look for the planned other way out&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Smile and lean on dreams&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Play this song in your boom box&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Next to your tapes with the finest brit rock&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Summer time, all at last are having heyday&lt;/p&gt; &lt;p&gt;And think of me because I'll do the same&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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<title>Born To Mourn</title>
<link>http://universallyspeaking.blogspirit.com/archive/2005/02/05/born_to_mourn.html</link>
<author>noreply@blogspirit.com ()</author>
<category>:: 3 geschrieben</category>
<pubDate>Sat, 05 Feb 2005 20:55:00 +0100</pubDate>
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&lt;p&gt;[verse]&lt;br /&gt; Can't go on&lt;br /&gt; Can't go on anymore&lt;br /&gt; And wear this mask like I did before&lt;br /&gt; I don't blame you&lt;br /&gt; I don't blame anyone&lt;br /&gt; Only myself who's in my way to the sun&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; [bridge]&lt;br /&gt; See the glass at the gorge so tight&lt;br /&gt; Everyone takes away what is inside&lt;br /&gt; It was so full at first&lt;br /&gt; Now one last push to take and it'll fall &amp;amp; break &amp;amp; burst&lt;/p&gt; &lt;p&gt;[chorus]&lt;br /&gt; Born to mourn&lt;br /&gt; A soul that's torn&lt;br /&gt; Being happy is not what I'm made&lt;br /&gt; So what's my fate, is it keeping waiting for&lt;br /&gt; The tomorrow&lt;br /&gt; Getting rid of my sorrow&lt;br /&gt; Born to mourn...&lt;/p&gt; &lt;p&gt;[verse]&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; I wish I were, I just envy&lt;br /&gt; The happy people &amp;amp; the ones who have died&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Now all is calm and nothing's bright&lt;br /&gt; Is it too hard for me - just once - to feel alright?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;[bridge]&lt;br /&gt; See the glass at the edge&lt;br /&gt; Filled with things that don't match&lt;br /&gt; Filled with things that don't fit&lt;br /&gt; But who the fuck round here cares about it?&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; [chorus]&lt;/p&gt; &lt;p&gt;[solo]&lt;/p&gt; &lt;p&gt;[bridge]&lt;/p&gt; &lt;p&gt;All my life I've looked around&lt;/p&gt; &lt;p&gt;And I still haven't found&lt;/p&gt; &lt;p&gt;My helping hand in this fight&lt;/p&gt; &lt;p&gt;That's called my life&lt;/p&gt; &lt;p&gt;[chorus]&lt;/p&gt;
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